SPEQUA – Thermische und elektrische Speicher in Gebäuden und Quartieren

<< zurück zur Projektübersicht

brenet-Themenbereich
Forschung / Gebäude und Quartiere / Erneuerbare Energien

SPEQUA

Thermische und elektrische Speicher in Gebäuden und Quartieren
Systeme, Anwendung und Umweltbilanz

brenet-Mitgliederinstitute: Empa, HSLU – ZIG, Ökozentrum, ZHAW – IEFE
Projektpartner: Quantis Inc. Schweiz
Projektleitung: Christian Gaegauf
Projektdauer: 2013 – 2016

Projektförderung: Bundesamt für Energie

Projektbeschrieb
Dezentrale Energiespeicher spielen bei der Versorgung von Gebäuden und Quartieren mit erneuerbaren Energien eine zentrale Rolle. Speicher vermögen kurzzeitige (Stunden bis Tage) aber auch saisonale Produktionsschwankungen von dezentralen Energieerzeugungssystemen auszugleichen.
Das Projekt gibt eine Übersicht von thermischen und elektrischen Speichersystemen und ihre dezentrale Anwendung in Gebäudeclustern von Quartieren. Die Einbindung der evaluierten Speichersysteme wird im Kontext der dezentralen Energieerzeugung und -verteilung in einem konkreten Quartier in Rheinfelden/AG beurteilt. In diesem Quartier werden bereits verschiedene Technologien im Projekt Verteilte Einspeisung in Niederspannungsnetze (www.vein-grid.ch) bezüglich dezentrale Stromerzeugung und -speicherung umgesetzt. Das Rheinfelder Quartier vereint Wohnen, Einkaufen, Arbeiten (Büro), Pflege (Altersheim) und Kultur (Kirche).
In der Speichersystemübersicht werden konventionelle und neuartige Technologien untersucht und auf ihre technische Verfügbarkeit und Eignung hin beurteilt. Insbesondere interessieren bei den verschiedenen Speichertechniken das Potential der Kurzeitspeicherung und Minderung der Lastspitzen sowie das Potential der saisonalen Energiespeicherung auf Stufe Gebäude und Quartier. Die auf Quartierebene angewandten Speichersysteme werden in den Punkten Effizienz, Umweltverträglichkeit und technische Einbindung charakterisiert.

Kontakt
Christian Gaegauf